SVARTHYR – Vortex Of The Slain
von Don Peperoni
- Verlag : Schwaerze Productions
- Bewertung : 9.5 von 10 Punkte
- Format : EP
- Veröffentlichung : 00.00.2012
- Spielzeit : 17:27 min

SVARTHYR – Vortex Of The Slain (© Schwaerze Productions)
Svarthyr aus Mecklenburg-Vorpommern bestehen seit 2005 und veröffentlichen nun ihre erste EP, welche den Titel “Vortex Of The Slain” trägt.
Dieser EP ist ein Split-Album mit dem Namen “Anarchonic Deathworship” vorausgegangen, das sich die Band mit den Combos Blight und Aeon teilt.
Danach folgte 2011 die Demo-Scheibe “Manifestation Of The Antichrist”.
Musikalisch ignorieren die Akteure Trends und Einflüsse und zelebrieren ihren Black Metal völlig schnörkellos.
Trotz der Treue zur alten Schule wirkt der Sound von Svarthyr aktuell und weiß durch eine düstere Atmosphäre mit räudig gesungenen Vocals zu überzeugen.
Die englischen Texte handeln von atheistischen und satanischen Themen, was mittlerweile für den Black Metal fast schon exotisch ist, da die meisten Bands lebenskritisch agieren oder der Pagan-Front angehören.
Handwerklich machen die Jungs von Svarthyr eine beeindruckende Arbeit, welche sich qualitativ von etlichen Bands abhebt, die der alten Schule frönen.
So sind die Riffs nicht zu überladen und die Aggressivität nicht zu dominant.
Kurzum stimmt bei “Vortex Of The Slain” einfach alles, was diese EP sehr authentisch erscheinen lässt.
Obwohl die EP inklusive Intro lediglich 17 Minuten in Anspruch nimmt, so liefern die drei Songs einen beeindruckenden Part des Black Metal, der keine Wünsche offen lässt.
Gerade das Schlusslicht “Funeral Rain” hat eine ganz besondere Aura, sodass man diesen Song locker zehn Mal am Stück hören kann, ohne Langeweile zu empfinden.
Einziges Manko dieses Silberlings ist, dass keine individuelle Note eine Rolle spielt. Dafür ist das bekannte Genre vorzüglich vertont und somit der Konsument, der die alte Schule liebt, bestens bedient.
Trackliste
01 Introduction
02 Vortex Of The Slain
03 The Christogram Inverse
04 Funeral Rain






Autor
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Das Leben vor dem Tod zu verdammen, wäre demnach auch verkehrt.