ROCK HARD FESTIVAL 2012 – Fotos und Bericht

von TexJoachim

  • Datum : 25.05.-27.05.2012
  • Veranstaltungsort : Gelsenkirchen, Amphitheater
  • Ticketpreis : 71.50 Euro
Rock Hard Festival 2012 Logo

ROCK HARD FESTIVAL 2012 – Fotos und Bericht (© Rock Hard Festival)

Die Wettervorhersage sah gut aus, ganz genau wie es sich für ein Jubiläumsfestival auch gehört. 10 Jahre Rock Hard Festival wollten begangen, gefeiert und begossen werden und das sympathische Team der kleinen Independent Postille aus dem kleinen Vorort von Gelsenkirchen, Dortmund, hatte sich wieder alle Mühe gegeben und ein interessantes Billing zusammengezimmert.

Rock Hard Festival 2012 Besucher

Um 15 Uhr ging es am Freitag mit Female-Fronted Thrash-Geboller los. DEATHFIST eroberten die Bühne und legten sich mächtig ins Zeug. Old School as fuck, deutliche Anleihen bei den Genre Größen Exodus, Kreator und Slayer sowie eine Shouterin, die wohl Kilometergeld bekommt legte die Band das Theater mit Songs wie “Too Hot To Burn” oder “Slay Her” in Schutt und Asche. Cooler Beginn, vor allem da der Mann an der Axt nicht nur musikalisch sondern auch, ähm, optisch deutliche Kerry King Zitate liefert.
Aber egal, Spaß hat der Auftritt auf jeden Fall allen gemacht, für die die bereits im Theater waren. Allein die fehlende Variabilität schmälerte auf Dauer den Genuss doch etwas. Erst mit den letzten zwei Songs (“World Of Darkness” und “Booze Brigade”) kam etwas Abwechslung auf, welche von den Anwesenden auch prompt frenetisch gefeiert wurde. Insgesamt ein schöner Auftakt des Festivals.

Rock Hard Festival 2012 – Deathfist

Mit JEX THOTH kam dann das totale Kontrastprogramm. Langsamster getragener psychedelischer Doom par excellence. Zugegeben, Jex hat als Sängerin eine Menge Charisma, eine tolle Stimme und eine Bühnenpräsenz, die ihres Gleichen sucht. Auch das Songmaterial ist erhaben und sicherlich hörenswert, vor allem wenn man ein offenes Ohr für verschiedenste Einflüsse besitzt. Für eine Festivalshow ist das allerdings zu wenig. Nach den tollen Thrashern vorher fielen die feierwütigen Fans in ein doomiges Stimmungstief, aus dem allein die erste Reihe vor der Bühne das Beste machte und kräftig mitdoomte. Dem großen Rest im Auditorium war der Auftritt wohl völlig egal, was wohl auch an der recht statischen Performance, allein Jex und der Typ am Bass waren unablässig in Bewegung, und der mangelnden Kommunikation mit dem Publikum lag. Anerkennung kann der Band sicher sein, überzeugend war es nicht. In einem kleinen Club mag das anders aussehen, aber für ein Festival reicht es nicht.

Rock Hard Festival 2012 – Jex Thoth

Mit RAM kamen dann echte Aktivposten an die Reihe. Vor der Bühne wurde es wieder voll, kein Wunder wenn man bedenkt, dass Ram vor allem als Liveband geschätzt werden. So gab es denn auch nicht nur perfekt einschlagende Lieder (“Sudden Impact”!) sondern auch große Posen ganz im Stil der guten alten 80er Jahre. Die gesamte Band war konstant in Bewegung und spielte sich in einen regelrechten Rausch. Die Fans vor der Bühne honorierten diesen überschäumenden Enthusiasmus und machten deutlich Party. “I Am The End” wurde genauso abgefeuert/abgefeiert die Invasion von “Machine Invaders”. Definitv ein Sieg (“In Victory”) auf ganzer Linie.

Rock Hard Festival 2012 – RAM

Die weiteste Anreise zum Festival in Gelsenkirchen dürfen heuer KRISIUN für sich verbuchen. Endlich kommt Death Metal auf die Bühne! Juchee!
Und die brasilianischen Brüder lassen nichts anbrennen sondern zünden ein Extremfeuerwerk erster Kajüte. Erste Crowdsurfer nehmen ihre Arbeit auf, die Band macht Stimmung und einen Mordsdruck. “Is everyone having a good time?” kommt von der Bühne gefragt. Klaro, sogar das Solo von Drummer “Mad Max” wird stürmisch abgefeiert. Artig bedankt man sich auch beim Rock Hard, beim Plattenlabel und bei den Zuschauern. Selbige bedanken sich mit Circlepit und Moshattacken sowie Zugaberufen nach dem viel zu kurzen Set. Nächstes mal gerne mehr als 60 Minuten Spielzeit, ok? Alternativ die Zugabespielchen lassen und einen Song mehr in die Setlist reinquetschen!

Rock Hard Festival 2012 – Krisiun

Mein heimlicher Headliner KVELERTAK durfte nun auf die Bühne. Angekündigt als moderner Thrash machte die norwegische Kombo alles richtig. Mit “Sjohyenar” ging das Sextett direkt zum Angriff über. Sänger Erlend Hjelvik ist der Prototyp des völlig durchgeknallten Vokalakrobaten: ständig in Bewegung, ständig gut bei Stimme, ständig das Publikum und die Show im Blick. Das ganze selbstverständlich nicht nur auf der Bühne sondern auch während der kurzen Crowdsurfereinlage. Kein Wunder, dass das Amphitheater bei dieser Show völlig steil geht. Die Fäuste werden bis in die Ränge hinein hochgereckt und das, obwohl sicherlich die wenigsten Zuschauer die norwegischen Texte verstehen werden. Ist auch völlig egal, denn für diesen tighten Set, diese Power, diese entfesselte Urgewalt ist Textverständnis sicherlich schön, aber keine Notwendigkeit, um so richtig abzurocken. Die Ruhe weg in diesem Inferno hat übrigens Kjetil Gjermundrød, seines Zeichens Drummer des Gewitters, der mit der stoischen Präzision eines japanischen Uhrwerks die Fäden im Gesamtsound zusammenhält. Grandios und ein verdienter Co-Headliner, obwohl erst mit einem Album am Start. Aber warum ist denn nach “Mjød” schon Schluss? Da wären noch 10 Minuten gewesen!

Rock Hard Festival 2012 – Kvelertak

“I got erection!”, “I got erection!”, “I got erection!” skandierten die Fans der zahlreich anwesenden Turbojugend-Sektionen verschiedener Städte bereits in der Umbaupause. Nach einer kurzen Ansage von Wolf-Rüdiger gingen TURBONEGRO auch direkt mit “All My Friends Are Dead” in ihren Set. Das Auditorium war proppevoll, der Kessel kochte schon nach dem ersten Song und die Stimmung, die die Edelpunks verbreiteten war schon jetzt auf dem Höhepunkt. Klaro, denn “This one is for the Misters and the Sisters”, oder einfach “Mister Sister” macht einfach Spaß. Crowdrider und Crowdsurfer im Minutentakt begleiteten den Set, der mit “Shake Your Shit Machine” einen ersten Höhepunkt hatte. Der Duke hatte die Meute perfekt im Griff, der Rest der Turbinen kreiste perfekt und machte Stimmung, Stimmung, Stimmung. Hatte ich zuerst Angst, dass Kvelertak den Headliner an die Wand gespielt hatten, war schnell klar, dass sich die Boys nicht von Jungspunden die Butter vom Brot klauen lassen. Es wurde noch euphorischer, noch herzlicher gefeiert als vorher. Mit “Age Of Pamparius” begann der Schlussteil dann leider viel zu früh, mit “Erection” war dann endgültig Schluss für diesen Tag. Schade, ein paar Minuten wäre noch Zeit vorm Curfew gewesen.

Rock Hard Festival 2012 – Turbonegro

Auch Samstag sah man keine Wolke am Himmel. Wieder perfektes Wetter, und so wie mir berichtet wurde, zauberten auch PORTRAIT schon ordentlich Sonnenschein in die Gesichter der Anwesenden.
Ich persönlich freute mich vor allem auf HELL, die ihr endlich erschienenes Album “Human Remains” zu Liveehren bringen sollten. Als die Band dann auf die Bühne stiefelte wurde auch schnell klar, dass es tatsächlich altgediente Recken sind, die ihre Instrumente schwingen. Trotzdem war die gesamte Band ständig in Bewegung und lieferte einen entzückenden Set, was nicht zuletzt am Einsatz des Sängers David Bower lag. Wenn man schon einen ausgebildeten und erfahrenen Schauspieler in seinen Reihen hat, kann man diesen in Punkto Theatralik auch auftrumpfen lassen. Mit Kopfmikrophon ausgestattet gab sich David dann auch die Ehre, poste wie ein junger Teufelspriester, verkleidete sich als Pestarzt und sang bei allem wie ein junger Gott. Klar, dass sich das Publikum nicht lumpen ließ und Songs wie “The Quest”, “Macbeth” und natürlich auch “Save Us From Those Who Would Save Us” nach allen Regeln der Kunst abfeierte. Die Saitenfraktion übte sich zeitweilig im Synchronposen während David sich, der schwarzen Messe, die er gerade dem Auditorium las, ganz passend als Flagellant offenbarte.
Schöner Gig, den ich gerne noch etwas später im Billing gesehen hätte. In der Dunkelheit wäre die Bühnendeko sicherlich noch besser zur Geltung gekommen!

Rock Hard Festival 2012 – Hell

“This Is Our World Now”, “Fimbulwinter”, “Victims Of War” und “Wir Kapitulieren Niemals” (inklusive Mitsingteil!). Kaum eine Band ist live so ein Brecher wie UNLEASHED. Ein brachiale Dampfwalze auf der Bühne, die ihrer Songs dem Battalion ihrer Anhänger provokant um die Lauschmuskeln prügelt. “Hammer Battalion Unleashed”, aber klaro. Crowdsurfer und Moshpits bilden die Antwort. Im Pit herrscht ein Riesenandrang, da darf eine kleine Widmung an die später auftretenden Bolt Thrower nicht fehlen. Dann noch “Death Metal Victory”, klar, was auch sonst. Unleashed kamen top an, legten sich ob der Publikumsreaktionen noch stärker ins Zeug, gaben was sie konnten, zerstörten (“Destruction Of The Race Of Man”) und waren zum Abschluss sichtlich überrascht, als ihre Spielzeit um war. Trotz vehementer Zugaberufe durften sie ihren Set leider nicht überziehen, sehr zum Ärger des Verfassers dieser Zeilen.

Rock Hard Festival 2012 – Unleashed

Wenn ein Sänger wahnsinnig schnell immer von rechts nach links und dann von links nach rechts über die Bühne hetzt können nur TANKARD ihren Auftritt zum besten geben. Gerre, seines Zeichens besagter Renner, macht 2012 eine wesentlich bessere Figur als noch vor ein paar Jahren. Der Rest der Band ist noch fitter und nimmt es locker mit ihrem Vortänzer auf. Der Funke springt über und das Publikum geht von 0 auf Crowdsurferregen. Kein Wunder, packen die Frankfurter doch einige Altlasten wie “Zombie Attack” oder “The Morning After” aus. Den Anwesenden gefällts, mir wird allerdings schnell langweilig wovon sich allerdings niemand stören lässt. Insgesamt also eine solide Show, der ich leider nicht allzuviel abgewinnen konnte.

Rock Hard Festival 2012 – Tankard

PSYCHOTIC WALTZ polarisieren. Ich hatte das Glück mit einem Die-Hard Fan (über 35 Shows der Band gesehen) über den gesehenen Auftritt zu sinnieren: Die Meinungen könnten nicht unterschiedlicher sein. Meine Wenigkeit und auch mindestens ein weiterer Foto- und Schreiberling formulierten den ersten Eindruck nach drei Songs als: “Was für eine Kakophonie!”
Klaro, Songs wie “Sleeping Dogs”, “Ashes” oder auch “Mosquito” sind von Platte dargeboten oder eventuell in einem kleinen, intimen Club zelebriert wahre Meisterwerke, bei der man die Genialität der als “beste Prog-Metal Band” angekündigten Combo sicherlich verstehen und fassen kann. Auf einer Festivalbühne in gleißendem Tageslicht zündet da allerdings nichts. So verwundert es nicht, dass die Band um Devon Graves zwar hingebungsvoll ihre Stücke interpretierte (“Into The Everflow”!), aber bis auf eine Gruppe beinharter Supporter recht wenig Anklang fand. Der große Teil der Zuschauer besuchte die Getränkestände oder die zeitgleich ablaufende Autogrammstunde von “Bobby und Gerre”. Schade.

Rock Hard Festival 2012 – Psychotic Waltz

Infernalisch, tight, mörderisch und mitreißend lässt sich der Set von BOLT THROWER umschreiben. Was für ein Kontrastprogramm zum zarten Geprogge der Vorband! Die Stimmung ist bereits beim Einstieg “Contact-Wait Out” auf dem Siedepunkt, die Crowdsurfer geben Vollgas und regnen wie Artilleriegeschütze quasi konstant in den Fotograben hinein. Welch ein Glück, dass sich Bolt Thrower, die nur wenige ausgesuchte Festivals pro Jahr mit ihrer Anwesenheit beehren, nach 2006 erneut in Gelsenkirchen blicken lassen. Bis in die Ränge hinein wird gemoscht, während die Band Geschosse wie “Mercenary”, “Warmaster” oder “…For Victory” in die Menge mörsert. Mein Gott, was für eine Macht! Moshpits voller ‘friendly violent fun’ werden untermalt mit einem apokalyptischen Soundtrack und garniert mit einer geilen Lightshow. Ein Schlachtengetümmel allererster Güte. Brachial und gewaltig. Bolt Thrower brauchen keine Dauertouren, um im Gespräch zu bleiben. Die Band kommt, zerstört und hinterlässt nichts als verbrannte Erde, respektive glücklich grinsende Deathmetal Fans. In 6 Jahren definitiv nochmal einladen, liebes Rock Hard Team! Bis dahin dürften die Engländer auch gerne eine neue Scheibe aus den Schützengräben raushauen.

Rock Hard Festival 2012 – Bolt Thrower

Der Sonntag brachte mir zunächst die Schlußakkorder von HIGH SPIRITS, welche das Atrium zumindest nach den Informationen der von mir befragten Anwesenden ziemlich gerockt haben. Mist, leider war ich zu spät!

Aber egal, der Tag war meiner Meinung nach sowieso für GRAVEYARD gebucht. Diese Zeitreise zurück in die 70er Jahre der Rockmusik stand ganz hoch oben auf meiner “Must See”-Liste. Offensichtlich trifft die Band auch den Nerv des Publikums, anders kann ich mit den Andrang vor der Bühne kaum erklären. Schließlich haben die Jungs erst zwei, allerdings erstklassige, Alben draußen. Psychedelic Rock vom Feinsten auf der Bühne, Crowdsurfer, wilde Tänzerinnen und Headbanging davor: von wegen “Ain’t fit to live here”!
Die Stimmung zog sich bis in die Ränge und sogar das Ausflugschiff “Kettwig” auf dem Rhein-Herne-Kanal vollführt ein Drehung, um Musik und Publikum noch etwas länger genießen zu können. Kein Wunder, der “Hisingen Blues” kommt verdammt gut an! Einziger Schwachpunkt war die Position innerhalb des Billings. Diese Truppe hätte einen höheren Startplatz mehr als verdient gehabt und wären im Dunkeln noch magischer gewesen!

Rock Hard Festival 2012 – Graveyard

Von den modernen 70ern springen wie jetzt in die gealterten Jahre. GIRLSCHOOL entern zum 2. Mal die Bühne eines Rock Hard Festivals. Damals waren sie allerdings noch Freitagsheadliner auf der Bühne, auf der inzwischen das Karaokespektakel abgehalten wird.
Aber egal, die Band macht gut Stimmung und kann vor allem mit ihrer sympathischen Art punkten. Songs wie “Hit & Run”, “I Spy” oder “Never Say Never” werden gut aufgenommen, aber im Gegensatz zu Graveyard zuvor will der Funke nicht so recht überspringen, obwohl einige technische Probleme gekonnt überspielt werden. Es bleibt zu fragen, wo die Relevanz der Damen zur heutigen Zeit ist.

Rock Hard Festival 2012 – Girlschool

Huch, was machen denn die alten Männer da auf der Bühne? Ach so, das sind MAGNUM. Braucht die noch jemand? Also, live meine ich. Wohl eher nicht, denn nach Girlschool verlassen nun bei Magnum noch mehr Leute das Amphitheater als hineinströmen. Da macht es auch nichts, das einige wenige in den ersten 3 Reihen die Band abfeiern. Die Songs sind zwar gut, aber die im Festivalprogramm beschriebene Band mit Songs, die unter die Haut gehen, steht da nicht auf der Bühne. Eher ein Altherrenverein, der routiniert eine Show abliefert. Unverzichtbar war dieser Set definitiv nicht.

Rock Hard Festival 2012 – Magnum

Eine kurze Umbaupause später entern BOBBY und GERRE die Bühne, um ihren, äh, Hit darzubieten. Schönes Stück, aber den Schalke-Witz vor dem Song hätte sich Bobby doch besser verkneifen sollen.

Rock Hard Festival 2012 – Bobby Und Gerre

Als dann noch kurz BULLET für einen kleinen Anniversary Set die Bühne betreten, gib es kein Halten mehr. Als einzige Band durften Bullet bereits drei mal auf dem Festival spielen und beweisen mit den paar Songs auch ganz genau warum. Deutlich mehr Stimmung und Zuspruch als bei den alten Recken von Magnum. So muss Party aussehen!

Rock Hard Festival 2012 – Bullet

Die erste Show mit dieser Besetzung in Europa. Michael “Metal ist doof” Kiske und Kai Hansen gemeinsam auf einer Bühne. Die Platzierung im Billing, man ist immerhin Co-Headliner, spricht trotz der erst kläglichen Albumbilanz (Eines!) einer deutliche Sprache. Über den Grund der Bandfindung zu sinnieren wäre an dieser Stelle vollkommen falsch, wichtig ist, das UNISONIC auf der Bühne standen!
Mit “Too late” ging es pünktlich los. Michael singt wie ein junger Gott, dirigiert das willige Publikum und gibt den Metal-Frontmann in Reinkultur. Phantastisch, phänomenal! “King For A Day” schlägt genau in die gleiche Kerbe. Die Band ist gut eingespielt und saugt die Begeisterung der Fans praktisch in sich auf und erreicht die Höchstform. Alte Klassiker wie “March Of Time” werden genauso gefeiert wie neues Material (“Star Rider”, mit Publikumsgesang!). Blöd nur, dass kostbare Zeit mit Gitarrensolos verschwendet wurde. Da hätte sonst noch ein Track mehr in die Setlist gepasst, Jungs! Aber, “You Never Change Me”, oder so.
Den unablässigen Rufen nach Helloween begegnete Michael souverän: “So so so, ihr wollt Helloween? Gibt’s nicht, ihr kriegt Unisonic!” Danach folgte “Futureworld”, bevor “I Want Out” ein wunderschönes Konzert beendete. Was für eine Show!

Rock Hard Festival 2012 – Unisonic

30 Jahre W.A.S.P. gab es nun zu feiern, und wie: Nach dem großen Knall zur Eröffnung ging die Menge von 0 auf 100. Perfekte Stimmung bei Mister “Fuck Like A Beast” und seinen Mannen. Gute Stimmung, klassischer Set und ein “Wild Child” in guter Form.
Trotzdem muss ich zugeben, dass mich die Mucke seit 30 Jahren kalt lässt, was sich auch mit diesem Gig nicht verändert hat. Während die Menge also den Headliner feierte war es an der Zeit für mich dem Festival für ein Jahr auf Wiedersehen zu sagen. Aber nicht traurig sein, nächstes Jahr bin ich mit Sicherheit wieder dabei!

Rock Hard Festival 2012 – WASP

Erwähnenswert ist noch, dass das Festival wieder perfekt organisiert war. Security, sanitäre Einrichtungen, Food und Non-Food Meile waren super. Das restliche Drumherum wie mobiler Brezel-, Eis- und Bierservice wie immer vom Feinsten und die Location sowieso top. Übrigens war das Jubiläumsfestival auch das einzige Rock Hard Festival, bei dem es kein einziges Mal geregnet hat!

Autor

Death, Black, Doom, Power .... egal, hauptsache Metal!