SCHELMISH - Persona Non Grata
Label : EigenvertriebBewertung : 10 von 10 Silberlinge
Format : CD
Veröffentlichung : 07.05.2010
Spielzeit : 64:41 min
Bonusmaterial :

SCHELMISH - Persona Non Grata
Schelmish haben mit "Persona Non Grata" nach mittlerweile sechs Jahren endlich wieder ein Mittelalter-Album herausgebracht. Klar hörte man auch bei ihrem letzten Album "Die Hässlichen Kinder" klar die folkigen Einflüsse heraus, aber diese Band trennt ja bekanntermaßen reine Mittelalter Scheiben und die rockigeren Werke strikt.
Doch genug der Vorrede, widmen wir uns der Musik, die da aus den Boxen schallt. Mit einem stimmungsvollen Intro, welches auch passenderweise "Intro" benannt wurde, wird "Persona Non Grata" eröffnet. Besonders der dröhnende Bass macht dabei richtig Freude. Insgesamt wird eine wunderbare Atmosphäre erzeugt, die den Hörer zum einen neugierig auf das Kommende macht, zum anderen allerdings auch Met und Kerzenschein verlangt.
Weiter geht es nun mit "Illuminatio" und spätestens jetzt ist man den Klängen dieser Scheibe vollends verfallen. Schelmish haben sich wieder einmal selber übertroffen und schaffen eine wunderbare Klangwelt, die irgendwie zu allem passt. Als Background Beschallung für einen Rollenspielabend, zum Entspannen und Genießen, aber auch um sich einmal ganz der Musik zu widmen und sich in ihr zu verlieren. Bei "Illuminatio" ist es ein Chor, der diese Stimmung extrem ausmacht.
"Lux Lucet In Tenebris", der nun folgende Titel, gibt deutlich mehr Gas. Auch hier ist ein sehr spannender Bass integriert, der durch Mark und Bein geht. Insgesamt ist dieses Lied auf den ersten Eindruck eher chaotisch, gewinnt aber schnell an Struktur. "Lux Lucet In Tenebris" ist vor allem aber fröhlich und tanzbar und wird meiner Ansicht nach vor allem live sehr viel Freude bereiten.
Romantisch und verträumt schleicht sich "Aurora" in die Gehörgänge. Mit einem wundervollen Intro wird dieses Stück eingeleitet, um sich schließlich in einen wunderbaren Ohrwurm zu wandeln, dessen Melodie noch lange hängen bleiben wird. Auch bei "Aurora" sind es die Trommeln, die eine leichte Gänsehaut verursachen. Besonders spannend finde ich bei "Aurora" die wechselnde Geschwindigkeit, denn gegen Ende handelt es sich plötzlich um eine Nummer, die zum Herumspringen animiert, was durch das hohe Tempo begründet ist.
Schelmish haben - und das kann ich in diesem Fazit nur wiederholen - sich wieder einmal selber übertroffen. "Persona Non Grata" ist in jeder Hinsicht ein absolutes 'must have' für alle Freunde der mittelalterlichen Töne. Hier werden sämtliche Vorlieben befriedigt, denn "Persona Non Grata" lädt sowohl zum fröhlichen Tanz als auch zum verträumten Nachdenken ein. Lückenfüller sucht man auf dieser Scheibe vergebens, jeder einzelne Song hat seine absolute Berechtigung. Ich kann und werde daher nichts anderes tun, als satte zehn Punkte zu geben und zusätzlich einen Kaufbefehl auszusprechen.
Doch genug der Vorrede, widmen wir uns der Musik, die da aus den Boxen schallt. Mit einem stimmungsvollen Intro, welches auch passenderweise "Intro" benannt wurde, wird "Persona Non Grata" eröffnet. Besonders der dröhnende Bass macht dabei richtig Freude. Insgesamt wird eine wunderbare Atmosphäre erzeugt, die den Hörer zum einen neugierig auf das Kommende macht, zum anderen allerdings auch Met und Kerzenschein verlangt.
Weiter geht es nun mit "Illuminatio" und spätestens jetzt ist man den Klängen dieser Scheibe vollends verfallen. Schelmish haben sich wieder einmal selber übertroffen und schaffen eine wunderbare Klangwelt, die irgendwie zu allem passt. Als Background Beschallung für einen Rollenspielabend, zum Entspannen und Genießen, aber auch um sich einmal ganz der Musik zu widmen und sich in ihr zu verlieren. Bei "Illuminatio" ist es ein Chor, der diese Stimmung extrem ausmacht.
"Lux Lucet In Tenebris", der nun folgende Titel, gibt deutlich mehr Gas. Auch hier ist ein sehr spannender Bass integriert, der durch Mark und Bein geht. Insgesamt ist dieses Lied auf den ersten Eindruck eher chaotisch, gewinnt aber schnell an Struktur. "Lux Lucet In Tenebris" ist vor allem aber fröhlich und tanzbar und wird meiner Ansicht nach vor allem live sehr viel Freude bereiten.
Romantisch und verträumt schleicht sich "Aurora" in die Gehörgänge. Mit einem wundervollen Intro wird dieses Stück eingeleitet, um sich schließlich in einen wunderbaren Ohrwurm zu wandeln, dessen Melodie noch lange hängen bleiben wird. Auch bei "Aurora" sind es die Trommeln, die eine leichte Gänsehaut verursachen. Besonders spannend finde ich bei "Aurora" die wechselnde Geschwindigkeit, denn gegen Ende handelt es sich plötzlich um eine Nummer, die zum Herumspringen animiert, was durch das hohe Tempo begründet ist.
Schelmish haben - und das kann ich in diesem Fazit nur wiederholen - sich wieder einmal selber übertroffen. "Persona Non Grata" ist in jeder Hinsicht ein absolutes 'must have' für alle Freunde der mittelalterlichen Töne. Hier werden sämtliche Vorlieben befriedigt, denn "Persona Non Grata" lädt sowohl zum fröhlichen Tanz als auch zum verträumten Nachdenken ein. Lückenfüller sucht man auf dieser Scheibe vergebens, jeder einzelne Song hat seine absolute Berechtigung. Ich kann und werde daher nichts anderes tun, als satte zehn Punkte zu geben und zusätzlich einen Kaufbefehl auszusprechen.
Foto SCHELMISH - Persona Non Grata
SCHELMISH - Persona Non Grata
Trackliste:
01 Intro
02 Illuminatio
03 Lux Lucet In Tenebris
04 Abends Wenn Die Fremden Beten
05 Via Sacra
06 Vasilis, Tanz Der Völker
07 Non Se Falsis Argumentis
08 Aurora
09 Muscipulum
10 Tandida Horn
11 Ouwe War
12 Cest La Vie
13 Luna Pernocte
14 Saltarello No.666 1/2
15 Persona Non Grata
16 Quo Vadis
Trackliste:
01 Intro
02 Illuminatio
03 Lux Lucet In Tenebris
04 Abends Wenn Die Fremden Beten
05 Via Sacra
06 Vasilis, Tanz Der Völker
07 Non Se Falsis Argumentis
08 Aurora
09 Muscipulum
10 Tandida Horn
11 Ouwe War
12 Cest La Vie
13 Luna Pernocte
14 Saltarello No.666 1/2
15 Persona Non Grata
16 Quo Vadis









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