NOCTIFERIA - DeathCulture
Label : Listenable RecordsFormat : CD
Veröffentlichung : 15.03.2010
Spielzeit : 49:00 min
Website : http://www.noctiferia.net/
Reinhören bei MySpace : http://www.myspace.com/noctiferia
Bonusmaterial :
Noctiferia, noch nie gehört, so wird es wahrscheinlich vielen gehen. Doch das wird sich in naher Zukunft sicherlich ändern, denn mit ihrem vierten Studioalbum "DeathCulture" im Gepäck sind die fünf Slowenen auf dem besten Weg, den internationalen Durchbruch zu schaffen. Die Weichen sind gestellt, denn mit Listenable Records ist man bei einem renommierten Label gelandet. Weiteres Qualitätsmerkmal ist bestimmt auch die Mitwirkung von Peter Tägtgren beim Mix von "DeathCulture". Somit stehen schon bevor man den ersten Ton des Albums gehört hat, alle Zeichen auf Sturm.
Dieser angekündigte Sturm lässt auch nicht lange auf sich warten, denn Noctiferia machen keine Gefangenen. Ihr technisch anspruchsvoller Death Metal ist eine Walze, die alles nieder macht, was es nicht schnell genug aus dem Weg schafft. Mit der Geschwindigkeit wie zum Beispiel in "Delluders & Followers" die Felle weich geklopft und die Saiten zum Glühen gebracht werden, muss man erst einmal mithalten können, da ist so manches Ohr anfangs sicherlich erst etwas überfordert. Doch die auf dem kompletten Album gekonnt eingesetzten Breaks und Tempowechsel lockern das kompakte Bollwerk gerade genug auf, um den Hörer nicht direkt zu vergraulen und sorgen zudem für interessante Spannungsbögen in den einzelnen Songs. Dazu tragen auch die experimentell eingestreuten Electro-Elemente ihren Teil bei, auch wenn diese nur selten in den Vordergrund treten.
Neben dem Geschwindigkeitsrausch zeigt "Demoncracy" ein weiteres Gesicht der Band. Der als stampfender Industrial Metal im Midtempo daherkommende Song geht direkt ins Gehör und Gebein, sicherlich ein - wenn nicht sogar der - Hitgarant dieses Albums.
Kurz vor Abschluss des Albums gibt es dann nochmals einen richtigen Knaller, nämlich "Samsara", der trotz seiner Wucht einen sehr entspannenden Charme aufweist. Dies liegt zu großen Teilen an den tribalartigen Drums und den Ethereal-Vocals, die eine tranceartige Atmosphäre aufbauen - genial.
Noctiferia sind trotz des durchweg harten Songmaterials, das stellenweise schon fast als brutal bezeichnet werden muss, erfreulich abwechslungsreich geblieben und können dadurch mächtig Punkte beim Hörer sammeln. Technisch gibt es sowieso nix zu meckern, der Sound ist kräftig und doch, soweit es das Songmaterial zulässt, differenziert ausgefallen. Einziges kleines Manko ist der stellenweise entstehende Eindruck, dass man die Songs etwas überladen hat. Dennoch muss man "DeathCulture" einfach empfehlen, so brachial und abwechslungsreich zugleich bekommt man Death Metal nur sehr selten zu hören.
Dieser angekündigte Sturm lässt auch nicht lange auf sich warten, denn Noctiferia machen keine Gefangenen. Ihr technisch anspruchsvoller Death Metal ist eine Walze, die alles nieder macht, was es nicht schnell genug aus dem Weg schafft. Mit der Geschwindigkeit wie zum Beispiel in "Delluders & Followers" die Felle weich geklopft und die Saiten zum Glühen gebracht werden, muss man erst einmal mithalten können, da ist so manches Ohr anfangs sicherlich erst etwas überfordert. Doch die auf dem kompletten Album gekonnt eingesetzten Breaks und Tempowechsel lockern das kompakte Bollwerk gerade genug auf, um den Hörer nicht direkt zu vergraulen und sorgen zudem für interessante Spannungsbögen in den einzelnen Songs. Dazu tragen auch die experimentell eingestreuten Electro-Elemente ihren Teil bei, auch wenn diese nur selten in den Vordergrund treten.
Neben dem Geschwindigkeitsrausch zeigt "Demoncracy" ein weiteres Gesicht der Band. Der als stampfender Industrial Metal im Midtempo daherkommende Song geht direkt ins Gehör und Gebein, sicherlich ein - wenn nicht sogar der - Hitgarant dieses Albums.
Kurz vor Abschluss des Albums gibt es dann nochmals einen richtigen Knaller, nämlich "Samsara", der trotz seiner Wucht einen sehr entspannenden Charme aufweist. Dies liegt zu großen Teilen an den tribalartigen Drums und den Ethereal-Vocals, die eine tranceartige Atmosphäre aufbauen - genial.
Noctiferia sind trotz des durchweg harten Songmaterials, das stellenweise schon fast als brutal bezeichnet werden muss, erfreulich abwechslungsreich geblieben und können dadurch mächtig Punkte beim Hörer sammeln. Technisch gibt es sowieso nix zu meckern, der Sound ist kräftig und doch, soweit es das Songmaterial zulässt, differenziert ausgefallen. Einziges kleines Manko ist der stellenweise entstehende Eindruck, dass man die Songs etwas überladen hat. Dennoch muss man "DeathCulture" einfach empfehlen, so brachial und abwechslungsreich zugleich bekommt man Death Metal nur sehr selten zu hören.
Foto NOCTIFERIA - DeathCulture
NOCTIFERIA - DeathCulture
Trackliste:
01 Premonition
02 Terror
03 Delluders & Followers
04 Monarch
05 Demoncracy
06 Slavedriver
07 Rust
08 Non Individuum
09 Catarsis
10 Demagog
11 Holymen
12 Samsara
13 .M.02
Trackliste:
01 Premonition
02 Terror
03 Delluders & Followers
04 Monarch
05 Demoncracy
06 Slavedriver
07 Rust
08 Non Individuum
09 Catarsis
10 Demagog
11 Holymen
12 Samsara
13 .M.02




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