KALMAH - 12 Gauge
Label : Spikefarm RecordsBewertung : 10 von 10 Silberlinge
Format : CD
Veröffentlichung : 26.03.2010
Spielzeit : 42:56 min
Bonusmaterial :

KALMAH - 12 Gauge
Kalmah legen mit "12 Gauge" nun ihre sechste Platte vor. Mit insgesamt neun Tracks bestückt versucht die Scheibe mit der ungewöhnlichen Kombination aus Melodic Thrash / Black und Death Metal zu überzeugen.
Der Opener "Rust Never Sleeps" beginnt angenehm melodisch und stimmt den Hörer auf sehr ruhige Musik ein. Doch weit gefehlt, bereits nach wenigen Sekunden knallt ein gewaltiges Brett aus brachialen Sounds und brutalen Growls direkt und ungefiltert auf die Trommelfelle. Das gefällt und lädt zum intensiven Bangen ein.
"Rust Never Sleeps" überzeugt sowohl durch Abwechslungsreichtum als auch durch gut strukturierte Aggression. Das im Mittelteil zu hörende Gitarrensolo unterstreicht zudem das handwerkliche Geschick der Finnen. Geniale Axtarbeit!
Fröhlich melodisch geht es mit "One Of Fail" weiter. Alles beginnt mit einem echt schönen Intro, welches jedoch wesentlich kürzer und auch anders aufgebaut ist als das von "Rust Never Sleeps". Binnen kürzester Zeit hämmert der Track druckvoll an der Gehirnrinde. Kalmah verstehen es sehr gut, unterschiedliche Songs zu schreiben und dabei ganz klar nach Kalmah zu klingen, auch wenn dieser Track streckenweise ein wenig wie Finntroll auf Speed klingt, was sehr witzig ist. Zudem ist auch hier ein wahrhaft gelungenes Gitarrensolo eingewoben.
"Swampwar" beginnt für den Titel eigentlich total ruhig. Dabei gehen Kalmah auch ein wenig anders vor: Beginnen tut alles mit einem kurzen Mid-Tempo Part, der dann von einem schönen ruhigen Melodic Teil abgelöst wird. Langsam aber sicher wird dann mehr Druck eingebaut, aber alles in allem bleibt "Swampwar" für diese CD vergleichsweise langsam. Auch hier funktionieren jedoch die Growls echt gut und kombinieren alles zu einem mehr als stimmigen Gesamtbild.
Widmen wir uns nun dem Titeltrack "12 Gauge". Stimmungsvoll wird mit einer Akustikgitarre auf das Kommende vorbereitet, jedoch gesellt sich schnell eine elektronische Version des Saiteninstruments hinzu, was ebenfalls sehr gelungen klingt. Nach einer kurzen Atempause knallt uns auch wieder eine Mauer aus Sound und Growls in die Ohren, die jedoch - wie bei jedem Titel auf "12 Gauge" - sehr gut strukturiert ist und extrem stimmig klingt. "12 Gauge" ist erneut ein sehr aggressiver Titel, der trotzdem viel Spaß macht.
Die Wertung vorweg: "12 Gauge" bekommt von mir glatte 10 Punkte. Ich habe absolut keinen Kritikpunkt gefunden. Die einzelnen Tracks sind wunderbar arrangiert und herrlich abwechslungsreich. Trotzdem zieht sich eine klare Linie durch dieses Album. Es findet sich auch kein Lückenfüller auf dem Silberling. Die Produktion wurde eindeutig von einem Profi übernommen und klingt wirklich genial.
Absoluter Kauftipp für alle Freunde der härteren Gangart!
Der Opener "Rust Never Sleeps" beginnt angenehm melodisch und stimmt den Hörer auf sehr ruhige Musik ein. Doch weit gefehlt, bereits nach wenigen Sekunden knallt ein gewaltiges Brett aus brachialen Sounds und brutalen Growls direkt und ungefiltert auf die Trommelfelle. Das gefällt und lädt zum intensiven Bangen ein.
"Rust Never Sleeps" überzeugt sowohl durch Abwechslungsreichtum als auch durch gut strukturierte Aggression. Das im Mittelteil zu hörende Gitarrensolo unterstreicht zudem das handwerkliche Geschick der Finnen. Geniale Axtarbeit!
Fröhlich melodisch geht es mit "One Of Fail" weiter. Alles beginnt mit einem echt schönen Intro, welches jedoch wesentlich kürzer und auch anders aufgebaut ist als das von "Rust Never Sleeps". Binnen kürzester Zeit hämmert der Track druckvoll an der Gehirnrinde. Kalmah verstehen es sehr gut, unterschiedliche Songs zu schreiben und dabei ganz klar nach Kalmah zu klingen, auch wenn dieser Track streckenweise ein wenig wie Finntroll auf Speed klingt, was sehr witzig ist. Zudem ist auch hier ein wahrhaft gelungenes Gitarrensolo eingewoben.
"Swampwar" beginnt für den Titel eigentlich total ruhig. Dabei gehen Kalmah auch ein wenig anders vor: Beginnen tut alles mit einem kurzen Mid-Tempo Part, der dann von einem schönen ruhigen Melodic Teil abgelöst wird. Langsam aber sicher wird dann mehr Druck eingebaut, aber alles in allem bleibt "Swampwar" für diese CD vergleichsweise langsam. Auch hier funktionieren jedoch die Growls echt gut und kombinieren alles zu einem mehr als stimmigen Gesamtbild.
Widmen wir uns nun dem Titeltrack "12 Gauge". Stimmungsvoll wird mit einer Akustikgitarre auf das Kommende vorbereitet, jedoch gesellt sich schnell eine elektronische Version des Saiteninstruments hinzu, was ebenfalls sehr gelungen klingt. Nach einer kurzen Atempause knallt uns auch wieder eine Mauer aus Sound und Growls in die Ohren, die jedoch - wie bei jedem Titel auf "12 Gauge" - sehr gut strukturiert ist und extrem stimmig klingt. "12 Gauge" ist erneut ein sehr aggressiver Titel, der trotzdem viel Spaß macht.
Die Wertung vorweg: "12 Gauge" bekommt von mir glatte 10 Punkte. Ich habe absolut keinen Kritikpunkt gefunden. Die einzelnen Tracks sind wunderbar arrangiert und herrlich abwechslungsreich. Trotzdem zieht sich eine klare Linie durch dieses Album. Es findet sich auch kein Lückenfüller auf dem Silberling. Die Produktion wurde eindeutig von einem Profi übernommen und klingt wirklich genial.
Absoluter Kauftipp für alle Freunde der härteren Gangart!
Foto KALMAH - 12 Gauge
KALMAH - 12 Gauge
Trackliste:
01 Rust Never Sleeps
02 One Of Fail
03 Bullets Are Blind
04 Swampwar
05 Better Not To Tell
06 Hook The Monster
07 Godeye
08 12 Gauge
09 Sacramentum
Trackliste:
01 Rust Never Sleeps
02 One Of Fail
03 Bullets Are Blind
04 Swampwar
05 Better Not To Tell
06 Hook The Monster
07 Godeye
08 12 Gauge
09 Sacramentum









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