GLORIA MORTI - Anthems Of Annihilation
Label : Cyclone Empire / SoulfoodBewertung : 7 von 10 Silberlinge
Format : CD
Veröffentlichung : 30.07.2010
Spielzeit : 40:00 min
Bonusmaterial :

GLORIA MORTI - Anthems Of Annihilation
Mut kann man Gloria Morti nicht absprechen. Treten sie doch mit ihrer "Make it or break it!"-Scheibe in thematisch bereits ziemlich ausgelatschte Stiefel. Beim dritten Album "Anthems Of Annihilation" handelt es sich nämlich um ein Konzeptalbum, um ein Album über den Kampf zwischen Menschen und Maschinen. Das haben wir ja noch nie gehört. Ausgetretene Pfade, wie ich bereits erwähnte. Dazu passt dann auch das Albumcover, welches auch einem Mechwarrior Spin-off gut zu Gesicht stehen dürfte: Humanoide schwer bewaffnete Maschinen stapfen durch eine brennende Stadt.
Man kann sich jetzt sicher vorstellen, mit welchen Gefühlen der Rezensent an die Rezension gegangen ist. Mit einem Gesicht wie sieben Tage Regenwetter mit Sauerbier wurde die CD in die Anlage gestopft, der Stift bereitgelegt und das Notizbuch geöffnet...
...und was dann nach dem "Prelude", einem Intro-Song mit Redeeinspielungen von historischen Politikern und Diktatoren (nicht wirklich eine gute Idee), kam, zauberte mir ein breites Lächeln ins Gesicht!
Brutaler Metal im Black/Death Bereich, teilweise mit eindeutigen Thrash-Attacken (die Band startete als Thrash-Combo und kann und will diese Wurzeln nicht verleugnen) und immer mit 'süßen' Keyboardmelodien in der Hinterhand. Hier und auch bei der geilen Mischung aus Kreisch- und Grunzgesang sowie beim starken Riffing kommen tatsächlich Anklänge an alte Dimmu Borgir durch. Die Finnen von Gloria Morti gehen allerdings deutlich härter zu Werke und kommen besser auf den Punkt.
Gloria Morti sind fast immer mit rasender Geschwindigkeit unterwegs. Das bereits erwähnte "Prelude" und "Swallowed By Defeat" sind die beiden Ruhepole des Albums. Melodiös sind aber auch die Highspeed-Tracks. Besonders hervorstechend sind "Awakening Of A Discordant Machine" und "Chaos Archetype", welches zudem mit einem symphonischen Ausklang glänzt. Hier sitzen die Riffs besonders gut, hier wird der Nacken am besten zum Selbstmord aufgefordert. Gerne mehr davon!
Fazit: Sollte es ein Aufstand der Maschinen nicht verhindern, werden Gloria Morti mit dieser Scheibe zwar keinen Krieg, aber wenigstens eine Schlacht gewinnen. Zum Gesamtsieg fehlt, trotz aller Eigenständigkeit und Brutalität leider noch das gewisse Etwas, damit die Scheibe vollständig zündet. So bleibt es bei sieben Punkten, mehr sind leider nicht drin.
Man kann sich jetzt sicher vorstellen, mit welchen Gefühlen der Rezensent an die Rezension gegangen ist. Mit einem Gesicht wie sieben Tage Regenwetter mit Sauerbier wurde die CD in die Anlage gestopft, der Stift bereitgelegt und das Notizbuch geöffnet...
...und was dann nach dem "Prelude", einem Intro-Song mit Redeeinspielungen von historischen Politikern und Diktatoren (nicht wirklich eine gute Idee), kam, zauberte mir ein breites Lächeln ins Gesicht!
Brutaler Metal im Black/Death Bereich, teilweise mit eindeutigen Thrash-Attacken (die Band startete als Thrash-Combo und kann und will diese Wurzeln nicht verleugnen) und immer mit 'süßen' Keyboardmelodien in der Hinterhand. Hier und auch bei der geilen Mischung aus Kreisch- und Grunzgesang sowie beim starken Riffing kommen tatsächlich Anklänge an alte Dimmu Borgir durch. Die Finnen von Gloria Morti gehen allerdings deutlich härter zu Werke und kommen besser auf den Punkt.
Gloria Morti sind fast immer mit rasender Geschwindigkeit unterwegs. Das bereits erwähnte "Prelude" und "Swallowed By Defeat" sind die beiden Ruhepole des Albums. Melodiös sind aber auch die Highspeed-Tracks. Besonders hervorstechend sind "Awakening Of A Discordant Machine" und "Chaos Archetype", welches zudem mit einem symphonischen Ausklang glänzt. Hier sitzen die Riffs besonders gut, hier wird der Nacken am besten zum Selbstmord aufgefordert. Gerne mehr davon!
Fazit: Sollte es ein Aufstand der Maschinen nicht verhindern, werden Gloria Morti mit dieser Scheibe zwar keinen Krieg, aber wenigstens eine Schlacht gewinnen. Zum Gesamtsieg fehlt, trotz aller Eigenständigkeit und Brutalität leider noch das gewisse Etwas, damit die Scheibe vollständig zündet. So bleibt es bei sieben Punkten, mehr sind leider nicht drin.
Foto GLORIA MORTI - Anthems Of Annihilation
GLORIA MORTI - Anthems Of Annihilation
Trackliste:
01 Prelude
02 Solution Called War
03 Awakening Of A Discordant Machine
04 Infiltration
05 Swallowed By Defeat
06 Obey
07 Cut From Gaia
08 The Final Framework
09 Redemption
10 Chaos Archetype
Trackliste:
01 Prelude
02 Solution Called War
03 Awakening Of A Discordant Machine
04 Infiltration
05 Swallowed By Defeat
06 Obey
07 Cut From Gaia
08 The Final Framework
09 Redemption
10 Chaos Archetype








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