EXXASENS - Beyond The Universe
Label : ConSouling SoundsFormat : CD
Veröffentlichung : 07.09.2009
Spielzeit : 53:01 min
Website : http://www.exxasens.com/
Reinhören bei MySpace : http://www.myspace.com/exxasens
Bonusmaterial : limitiert auf 1000 Einheiten in übergroßer 3-seitiger Papphülle
Zwischen Post-Rock und Post-Metal bewegen sich Exxasens mit ihrem zweiten Album "Beyond The Universe". Und genau so - jenseits des Universums - hört sich ihr Output auch an.
Sphärisch, melodiös und mit einem Touch Progressiv versehen präsentieren sich die Spanier uns hier.
Nach ihrem hochgelobten Debüt "Polaris" legen sie nun nach.
Bereits der Opener "Sky In Red" zeigt, wo es auf der gesamten Spielzeit von knapp 53 Minuten hingehen soll: Dominante Gitarren und Rhythmus gebendes Schlagzeug herrschen in diesem Track vor und breiten eine atmosphärische Soundlandschaft aus, die sich auch in "Signals From Outer Space" weiterträgt. Etwas ungewöhnlich in dieser instrumentalen Klangkulisse, die Bands wie Dream Theater in nichts nachsteht, ist das Ende, bestehend aus einer eingespielten Nationalhymne. Diese ist aber so kurz gehalten und geht quasi in den nächsten Song über, sodass sie gar nicht groß auffällt.
Auch in "Signals From Outer Space" ist das Outro etwas 'störend'. Man verkünstelt sich etwas zu viel in Keyboardschnörkeleien. Der Vorteil dieser ungewöhnlichen Songabschlüsse besteht aber darin, dass man merkt, wann ein Song endet und ein neuer beginnt, was sonst nicht immer ganz rauszuhören ist, klingen viele Tracks doch sehr ähnlich. Zwar variieren sie in Tempo und minimal auch in Melodie, doch auf insgesamt 13 Songs verliert man sich doch etwas zu viel in gleiche Strukturen.
"Lost In Space" scheint dieses Dilemma anfangs durch schnellere Takte überwinden zu wollen, verfällt aber bereits vor der Hälfte des Tracks schon wieder in die gleiche Sound-'Lethargie'. Natürlich verlieren die Songs dadurch nicht an Atmosphäre, doch bietet sich einfach zu wenig Abwechslung. Diese kommt erst mit "¿Por Qué Me Ilamas A Estas Horas?" wieder zurück. Das erste Mal zeigt man hier auch Gesangstalent. Die spanischen Vocals passen dabei sehr gut zur Grundstimmung des Albums. Die Gitarren sind härter und es gibt eindeutig mehr Metal-Elemente.
Ab "Polaris" fällt man dann wieder zurück in alte Gewohnheiten, wie sie zu Beginn des Albums bereits zu hören waren. Auch hier wird am Ende aber die Schönheit des Songs abrupt zunichte gemacht.
Im Prinzip ist an dieser Stelle schon alles gesagt, was es zu "Beyond The Universe" zu sagen gibt. Leider, hatte ich doch gehofft, mehr 'Bonbons' zu finden.
"Copernicus" brilliert noch einmal mit härteren Metalriffs, die aber dennoch die sphärische Grundstimmung nicht abbrechen lassen, "Spider On The Moon" wird mit Einspielern von Astronauten gepimpt und in "Stellar" erklingt erneut eine Stimme. Diesmal aber eine weibliche, die durchaus mit den träumerischen Klängen harmoniert.
Alles in allem ist "Beyond The Universe" nicht ganz so abwechslungsreich wie erhofft, aber dennoch ein perfekt produziertes Album mit schönen Melodien. Wenn es für sphärisch ruhige Momente einen Soundtrack geben sollte, könnte Exxasens' neues Album hierfür herangezogen werden. Die Band sollte aber noch lernen, Songs bis zum Ende stimmungsvoll zu halten anstatt dem Schluss ein gewisses 'Extra' einzuverleiben. Anzumerken sei noch, dass das Album zwar - mit Ausnahme von "¿Por Qué Me Ilamas A Estas Horas?" und "Stellar" - rein instrumental ist, doch die Musik an sich die Lieder 'erzählt'.
Sphärisch, melodiös und mit einem Touch Progressiv versehen präsentieren sich die Spanier uns hier.
Nach ihrem hochgelobten Debüt "Polaris" legen sie nun nach.
Bereits der Opener "Sky In Red" zeigt, wo es auf der gesamten Spielzeit von knapp 53 Minuten hingehen soll: Dominante Gitarren und Rhythmus gebendes Schlagzeug herrschen in diesem Track vor und breiten eine atmosphärische Soundlandschaft aus, die sich auch in "Signals From Outer Space" weiterträgt. Etwas ungewöhnlich in dieser instrumentalen Klangkulisse, die Bands wie Dream Theater in nichts nachsteht, ist das Ende, bestehend aus einer eingespielten Nationalhymne. Diese ist aber so kurz gehalten und geht quasi in den nächsten Song über, sodass sie gar nicht groß auffällt.
Auch in "Signals From Outer Space" ist das Outro etwas 'störend'. Man verkünstelt sich etwas zu viel in Keyboardschnörkeleien. Der Vorteil dieser ungewöhnlichen Songabschlüsse besteht aber darin, dass man merkt, wann ein Song endet und ein neuer beginnt, was sonst nicht immer ganz rauszuhören ist, klingen viele Tracks doch sehr ähnlich. Zwar variieren sie in Tempo und minimal auch in Melodie, doch auf insgesamt 13 Songs verliert man sich doch etwas zu viel in gleiche Strukturen.
"Lost In Space" scheint dieses Dilemma anfangs durch schnellere Takte überwinden zu wollen, verfällt aber bereits vor der Hälfte des Tracks schon wieder in die gleiche Sound-'Lethargie'. Natürlich verlieren die Songs dadurch nicht an Atmosphäre, doch bietet sich einfach zu wenig Abwechslung. Diese kommt erst mit "¿Por Qué Me Ilamas A Estas Horas?" wieder zurück. Das erste Mal zeigt man hier auch Gesangstalent. Die spanischen Vocals passen dabei sehr gut zur Grundstimmung des Albums. Die Gitarren sind härter und es gibt eindeutig mehr Metal-Elemente.
Ab "Polaris" fällt man dann wieder zurück in alte Gewohnheiten, wie sie zu Beginn des Albums bereits zu hören waren. Auch hier wird am Ende aber die Schönheit des Songs abrupt zunichte gemacht.
Im Prinzip ist an dieser Stelle schon alles gesagt, was es zu "Beyond The Universe" zu sagen gibt. Leider, hatte ich doch gehofft, mehr 'Bonbons' zu finden.
"Copernicus" brilliert noch einmal mit härteren Metalriffs, die aber dennoch die sphärische Grundstimmung nicht abbrechen lassen, "Spider On The Moon" wird mit Einspielern von Astronauten gepimpt und in "Stellar" erklingt erneut eine Stimme. Diesmal aber eine weibliche, die durchaus mit den träumerischen Klängen harmoniert.
Alles in allem ist "Beyond The Universe" nicht ganz so abwechslungsreich wie erhofft, aber dennoch ein perfekt produziertes Album mit schönen Melodien. Wenn es für sphärisch ruhige Momente einen Soundtrack geben sollte, könnte Exxasens' neues Album hierfür herangezogen werden. Die Band sollte aber noch lernen, Songs bis zum Ende stimmungsvoll zu halten anstatt dem Schluss ein gewisses 'Extra' einzuverleiben. Anzumerken sei noch, dass das Album zwar - mit Ausnahme von "¿Por Qué Me Ilamas A Estas Horas?" und "Stellar" - rein instrumental ist, doch die Musik an sich die Lieder 'erzählt'.
EXXASENS - Beyond The Universe
Trackliste:
01 Sky In Red
02 Signals From Outer Space
03 Lost In The Space
04 ¿Por Qué Me Ilamas A Estas Horas?
05 Polaris
06 Stars In The Desert
07 Gray
08 Absolute Infinite
09 A Singular Deploy
10 Copernicus
11 Spiders On The Moon
12 Boolean
13 Stellar
Trackliste:
01 Sky In Red
02 Signals From Outer Space
03 Lost In The Space
04 ¿Por Qué Me Ilamas A Estas Horas?
05 Polaris
06 Stars In The Desert
07 Gray
08 Absolute Infinite
09 A Singular Deploy
10 Copernicus
11 Spiders On The Moon
12 Boolean
13 Stellar





Top