DUNWICH - Heilagmanoth
Label : EigenvertriebBewertung : 9 von 10 Silberlinge
Format : CD
Veröffentlichung : 21.04.2009
Spielzeit : 54:19 min
Bonusmaterial : Digipak mit aufwendig gestaltetem 16-seitigen Booklet

DUNWICH - Heilagmanoth
Mit "Heilagmanoth" liefern uns Dunwich eine Eigenproduktion der Extraklasse.
Bereits optisch macht der Silberling einiges her. In einem aufwändig gestalteten Digipak mit 16-seitigem Booklet erinnert das Design stark an "Der Herr Der Ringe", bleibt aber zugleich sehr authentisch und individuell.
Und auch akustisch präsentieren uns die Italiener hier eine Mischung verschiedener Stilarten, die sich nur schwer fassen lassen. Folk, Metal und Gothic sind nur einige Einflüsse, die auf dem 12-Tracks starken Album herauszuhören sind.
Das durch Samples und Sprechstimme Atmosphäre schaffende "Aranmanoch" bietet quasi als Intro einen guten Einstieg in das Gesamtwerk.
Nahtlos knüpft "La Casa Dell´Alchimista" mit beginnendem Chorgesang an. Nach ruhigem Zwischenspiel mit Folklore-Instrumenten erklingt sanft die wundervolle Stimme Francesca "Elayne" Naccarellis, die sich in Soprantöne steigert und auf italienisch stimmungsvoll Lust auf mehr macht. Dezentes Drumming und eingestreute Metalriffs ergänzen bombastisch das Stück.
Auf englisch erklingt "Tales From The Nine" und führt balladesk getragen und episch mit Tempowechseln zum anschließenden "Guardians Of The Treshold", dem ersten, aber nicht einzigen Track rein akustischer Art. Percussions treiben den Song an, die female Vocals sorgen für nötige Melodie.
Das von H. P. Lovecraft inspirierte "Escape From Innsmouth" überzeugt erneut durch pompöse Chöre und orchestrale Parts.
Nach dieser Mid-Tempo-Nummer mit Gitarrensolo wird es dann mit "Il Falso Principio" erneut italienisch. Eine rein klassische Instrumentierung zu Beginn untermalt die hier eher dunkel klingende Stimme Elaynes. Nach rennaissanceartigem Ende ertönt das mit Folk-Elementen bestückte "Beowulf", dessen Schnelligkeit und Tempowechsel für eine für Dunwich untypische Eingängigkeit sorgen. Im Weiteren folgt ein Wechsel verschiedener und abwechslungsreicher Stile mit ebenso traumhaften Melodien.
Streicher zeigen in "Leaves On The Altars To The Moon" ihr Können und mehrspurig erklingt Elaynes Stimme mit "Terra Di Ambra Neve E Fuoco Nero" aus den Lautsprechern.
Mit dem instrumentalen Titeltrack "Heilagmanoth" schließt das Album und die Reise scheint zu Ende, sofern man nicht noch in den traumhaften Melodien gefangen ist.
Das Album brilliert mit ineinander übergehenden Songs, die von zusätzlich insgesamt 26 Gastmusikern eingespielt wurden. Da die Lieder oftmals keine klare Songstruktur erkennen lassen, fehlt es meist an Eingängigkeit, was aber dem Hörvergnügen durch geniale Gesangsmelodien und spannende Instrumentierung keinen Abbruch verschafft. Man sollte allerdings Zeit mitbringen, sich auf das Album einzulassen, denn erst dann gelingt einem das Eintauchen in die Welt "Heilagmanoth" und man entdeckt immer neue Elemente in Dunwichs Musik, zu der auch die italienische Sprache durchaus zu passen scheint. Härtere Töne sucht man auf dem Album meist vergeblich, vielmehr erinnert es in seiner epischen Anlage an den Soundtrack eines Fantasyfilms.
Anspieltipps: La Casa Dell´Alchimista, Tales From The Nine, Escape From Innsmouth, Beowulf
Bereits optisch macht der Silberling einiges her. In einem aufwändig gestalteten Digipak mit 16-seitigem Booklet erinnert das Design stark an "Der Herr Der Ringe", bleibt aber zugleich sehr authentisch und individuell.
Und auch akustisch präsentieren uns die Italiener hier eine Mischung verschiedener Stilarten, die sich nur schwer fassen lassen. Folk, Metal und Gothic sind nur einige Einflüsse, die auf dem 12-Tracks starken Album herauszuhören sind.
Das durch Samples und Sprechstimme Atmosphäre schaffende "Aranmanoch" bietet quasi als Intro einen guten Einstieg in das Gesamtwerk.
Nahtlos knüpft "La Casa Dell´Alchimista" mit beginnendem Chorgesang an. Nach ruhigem Zwischenspiel mit Folklore-Instrumenten erklingt sanft die wundervolle Stimme Francesca "Elayne" Naccarellis, die sich in Soprantöne steigert und auf italienisch stimmungsvoll Lust auf mehr macht. Dezentes Drumming und eingestreute Metalriffs ergänzen bombastisch das Stück.
Auf englisch erklingt "Tales From The Nine" und führt balladesk getragen und episch mit Tempowechseln zum anschließenden "Guardians Of The Treshold", dem ersten, aber nicht einzigen Track rein akustischer Art. Percussions treiben den Song an, die female Vocals sorgen für nötige Melodie.
Das von H. P. Lovecraft inspirierte "Escape From Innsmouth" überzeugt erneut durch pompöse Chöre und orchestrale Parts.
Nach dieser Mid-Tempo-Nummer mit Gitarrensolo wird es dann mit "Il Falso Principio" erneut italienisch. Eine rein klassische Instrumentierung zu Beginn untermalt die hier eher dunkel klingende Stimme Elaynes. Nach rennaissanceartigem Ende ertönt das mit Folk-Elementen bestückte "Beowulf", dessen Schnelligkeit und Tempowechsel für eine für Dunwich untypische Eingängigkeit sorgen. Im Weiteren folgt ein Wechsel verschiedener und abwechslungsreicher Stile mit ebenso traumhaften Melodien.
Streicher zeigen in "Leaves On The Altars To The Moon" ihr Können und mehrspurig erklingt Elaynes Stimme mit "Terra Di Ambra Neve E Fuoco Nero" aus den Lautsprechern.
Mit dem instrumentalen Titeltrack "Heilagmanoth" schließt das Album und die Reise scheint zu Ende, sofern man nicht noch in den traumhaften Melodien gefangen ist.
Das Album brilliert mit ineinander übergehenden Songs, die von zusätzlich insgesamt 26 Gastmusikern eingespielt wurden. Da die Lieder oftmals keine klare Songstruktur erkennen lassen, fehlt es meist an Eingängigkeit, was aber dem Hörvergnügen durch geniale Gesangsmelodien und spannende Instrumentierung keinen Abbruch verschafft. Man sollte allerdings Zeit mitbringen, sich auf das Album einzulassen, denn erst dann gelingt einem das Eintauchen in die Welt "Heilagmanoth" und man entdeckt immer neue Elemente in Dunwichs Musik, zu der auch die italienische Sprache durchaus zu passen scheint. Härtere Töne sucht man auf dem Album meist vergeblich, vielmehr erinnert es in seiner epischen Anlage an den Soundtrack eines Fantasyfilms.
Anspieltipps: La Casa Dell´Alchimista, Tales From The Nine, Escape From Innsmouth, Beowulf
Foto DUNWICH - Heilagmanoth
DUNWICH - Heilagmanoth
Trackliste:
01 Aranmanoch
02 La Casa Dell´Alchimista
03 Tales From The Ninth Wave
04 Guardians Of The Treshold
05 Escape From Innsmouth
06 Il Falso Principio
07 Beowulf
08 The Flying Fear
09 Leaves On The Altars To The Moon
10 Terra Di Ambra Neve E Fuoco Nero
11 La Lama Il Ghiaccio E Il Fuoco
12 Heilagmanoth
Trackliste:
01 Aranmanoch
02 La Casa Dell´Alchimista
03 Tales From The Ninth Wave
04 Guardians Of The Treshold
05 Escape From Innsmouth
06 Il Falso Principio
07 Beowulf
08 The Flying Fear
09 Leaves On The Altars To The Moon
10 Terra Di Ambra Neve E Fuoco Nero
11 La Lama Il Ghiaccio E Il Fuoco
12 Heilagmanoth








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