DELANY - Blaze And Ashes
Label : Music Buy MailFormat : CD
Veröffentlichung : 13.11.2009
Spielzeit : 54:21 min
Website :
Reinhören bei MySpace : http://www.myspace.com/musicbuymaileu
Bonusmaterial :
Delany? Noch nie gehört! Geht auch nicht, denn diese Band, genauer gesagt dieses Projekt, gibt es erst seit diesem Jahr.
Kaum verkündete der deutsche Autor Wolfgang Hohlbein, die neue Veröffentlichung seines Fortsetzungsromans zur Fantasyreihe "Chronik Der Unsterblichen", schon hatte Volker Leson (Wizard) die Idee, dies musikalisch in Szene zu setzen. Gedacht, getan und somit suchte er sich nationale und internationale Musikergrößen zusammen, die mit ihm das Projekt Delany angehen würden. Das Ergebnis ist die Veröffentlichung "Blaze And Ashes", ein Konzeptalbum voller Emotion und Abwechslung.
Neben Leson und Davy Vain (Vain) komplementiert Torsti Spoof (Leverage) das Dreigestirn der Songwriter, während Dennis Ward (Pink Cream 69) für die Produktion mit ins Boot geholt wurde. Lana Lane, David Readman (Pink Cream 69, Adagio und Voodoo Circle) und Vain verleihen den Hauptprotagonisten aus Hohlbeins literarischer Vorlage ihre Stimmen und dem Album eine gelungene rockige Mischung.
Das Ganze beginnt dann mit "Blood And Ashes" ziemlich düster. Sowohl orchestrale Elemente wie Streicher als auch progressive Rocktöne sind zu hören, und der Track bietet einen eingängigen Metalrefrain, der mitunter an alte Hits von Europe erinnert. Readmans Stimme passt perfekt zum metallastigen Sound und wirkt sehr kraftvoll.
Ebenso eingängig und melodiös, mit mehr Hang zum Classic Rock präsentiert sich "Here Comes Lonely", gesungen von Vain. Beide Songs sind schon einmal ein guter Start in die CD und machen neugierig auf mehr. Und mehr gibt es auch, folgt doch mit "Love Tears" bereits der nächste Hit, der erstmals die Stimme von Lane vernehmen lässt. Ganz wie der Titel verheißt, ist dieser Song balladesk arrangiert und steigert sich mit rifflastigen Gitarren und mehr Tempo im Refrain.
Es folgen zwei von Readman gesungene Tracks. "Incarnation" beginnt akustisch, wird dann durch einsetzende E-Gitarren härter und findet mit Einsetzen des Gesangs zur anfänglichen Ruhe zurück. Aber nur so lange, bis erneut in die Seiten gegriffen wird und man bereits kurz vor dem Refrain Power Metal Einflüsse heraus hört. Auch die "Über"länge von sechs Minuten fällt nicht weiter ins Gewicht oder zieht sich hin wie Kaugummi, da durch einen Break und Rhythmuswechsel genug interessante Anreize geschaffen werden, um nicht abzuschweifen.
"Web Over London" bringt erneut Abwechslung auf den Silberling, wird doch hier mit Pianomelodien gearbeitet, die das gesamte Lied über vorhanden sind.
Lane scheint auf dem Werk eher für die Balladen zuständig zu sein und somit kommt auch "Eternity Is Yours" als eben solche aus den Boxen. Jedoch hab ich bei den Songs, in denen sie zu hören ist, das Gefühl, ihre Stimme sei zu schwach für die Instrumentierung. Da wirken Readman und Vain stimmlich einfach stärker, was folgendes "Planets Turning" gleich wieder beweist. Durch die Echos im Refrain bekommt der Track einen Touch von 'Nu Metal'. Als ob sie diesem Vorurteil keine Chance geben will, legt sie dann aber "Shadow On Your Heart" hin. Das mit Streichern unterlegte Lied könnte fast schon als Symphonic Metal beschrieben werden, jedoch zeigt die Stimme Lanes eher einen Doro-Rock Stil auf.
Nach einer Mischung aus Depeche Mode und U2 klingt dann "Distance Of Love", bevor mit "Dead Undead" noch einmal richtig metallastig abgerockt wird.
Einen bombastischen Abschluss des Albums bildet dann "London Bridge". Ein großartiger Song. Pauken zu Beginn und Gesang im Vordergrund, der das Lied dadurch sehr gefühlvoll macht, hinterlassen einen positiven Eindruck vom Gesamtwerk und verleiten dazu, die Repeattaste zu drücken.
Auf "Blaze And Ashes" werden viele Facetten des Rock aufgezeigt und nicht zuletzt durch eine grandiose Produktion umgesetzt.
Auch ohne Hohlbeins Lektüre ist dieses Werk unterhaltsam und eigenständig. Eine gute Idee mit guten Musikern. Für alle zu empfehlen, die es mal wieder gefühlvoll und rockig zugleich haben wollen.
Anspieltipps: Blood And Ashes, Web Over London, Shadow On Your Heart, Dead Undead
Kaum verkündete der deutsche Autor Wolfgang Hohlbein, die neue Veröffentlichung seines Fortsetzungsromans zur Fantasyreihe "Chronik Der Unsterblichen", schon hatte Volker Leson (Wizard) die Idee, dies musikalisch in Szene zu setzen. Gedacht, getan und somit suchte er sich nationale und internationale Musikergrößen zusammen, die mit ihm das Projekt Delany angehen würden. Das Ergebnis ist die Veröffentlichung "Blaze And Ashes", ein Konzeptalbum voller Emotion und Abwechslung.
Neben Leson und Davy Vain (Vain) komplementiert Torsti Spoof (Leverage) das Dreigestirn der Songwriter, während Dennis Ward (Pink Cream 69) für die Produktion mit ins Boot geholt wurde. Lana Lane, David Readman (Pink Cream 69, Adagio und Voodoo Circle) und Vain verleihen den Hauptprotagonisten aus Hohlbeins literarischer Vorlage ihre Stimmen und dem Album eine gelungene rockige Mischung.
Das Ganze beginnt dann mit "Blood And Ashes" ziemlich düster. Sowohl orchestrale Elemente wie Streicher als auch progressive Rocktöne sind zu hören, und der Track bietet einen eingängigen Metalrefrain, der mitunter an alte Hits von Europe erinnert. Readmans Stimme passt perfekt zum metallastigen Sound und wirkt sehr kraftvoll.
Ebenso eingängig und melodiös, mit mehr Hang zum Classic Rock präsentiert sich "Here Comes Lonely", gesungen von Vain. Beide Songs sind schon einmal ein guter Start in die CD und machen neugierig auf mehr. Und mehr gibt es auch, folgt doch mit "Love Tears" bereits der nächste Hit, der erstmals die Stimme von Lane vernehmen lässt. Ganz wie der Titel verheißt, ist dieser Song balladesk arrangiert und steigert sich mit rifflastigen Gitarren und mehr Tempo im Refrain.
Es folgen zwei von Readman gesungene Tracks. "Incarnation" beginnt akustisch, wird dann durch einsetzende E-Gitarren härter und findet mit Einsetzen des Gesangs zur anfänglichen Ruhe zurück. Aber nur so lange, bis erneut in die Seiten gegriffen wird und man bereits kurz vor dem Refrain Power Metal Einflüsse heraus hört. Auch die "Über"länge von sechs Minuten fällt nicht weiter ins Gewicht oder zieht sich hin wie Kaugummi, da durch einen Break und Rhythmuswechsel genug interessante Anreize geschaffen werden, um nicht abzuschweifen.
"Web Over London" bringt erneut Abwechslung auf den Silberling, wird doch hier mit Pianomelodien gearbeitet, die das gesamte Lied über vorhanden sind.
Lane scheint auf dem Werk eher für die Balladen zuständig zu sein und somit kommt auch "Eternity Is Yours" als eben solche aus den Boxen. Jedoch hab ich bei den Songs, in denen sie zu hören ist, das Gefühl, ihre Stimme sei zu schwach für die Instrumentierung. Da wirken Readman und Vain stimmlich einfach stärker, was folgendes "Planets Turning" gleich wieder beweist. Durch die Echos im Refrain bekommt der Track einen Touch von 'Nu Metal'. Als ob sie diesem Vorurteil keine Chance geben will, legt sie dann aber "Shadow On Your Heart" hin. Das mit Streichern unterlegte Lied könnte fast schon als Symphonic Metal beschrieben werden, jedoch zeigt die Stimme Lanes eher einen Doro-Rock Stil auf.
Nach einer Mischung aus Depeche Mode und U2 klingt dann "Distance Of Love", bevor mit "Dead Undead" noch einmal richtig metallastig abgerockt wird.
Einen bombastischen Abschluss des Albums bildet dann "London Bridge". Ein großartiger Song. Pauken zu Beginn und Gesang im Vordergrund, der das Lied dadurch sehr gefühlvoll macht, hinterlassen einen positiven Eindruck vom Gesamtwerk und verleiten dazu, die Repeattaste zu drücken.
Auf "Blaze And Ashes" werden viele Facetten des Rock aufgezeigt und nicht zuletzt durch eine grandiose Produktion umgesetzt.
Auch ohne Hohlbeins Lektüre ist dieses Werk unterhaltsam und eigenständig. Eine gute Idee mit guten Musikern. Für alle zu empfehlen, die es mal wieder gefühlvoll und rockig zugleich haben wollen.
Anspieltipps: Blood And Ashes, Web Over London, Shadow On Your Heart, Dead Undead
DELANY - Blaze And Ashes
Trackliste:
01 Blood And Ashes
02 Here Comes Lonely
03 Love Tears
04 Incarnation
05 Web Over London
06 Eternity Is Yours
07 Planets Turning
08 Shadow On Your Heart
09 Distance Of Love
10 Dead Undead
11 London Bridge
Trackliste:
01 Blood And Ashes
02 Here Comes Lonely
03 Love Tears
04 Incarnation
05 Web Over London
06 Eternity Is Yours
07 Planets Turning
08 Shadow On Your Heart
09 Distance Of Love
10 Dead Undead
11 London Bridge





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