FIRST HUMAN FERRO – Corona Astralis
von blizzard
- Verlag : OMS Records
- Bewertung : 7.5 von 10 Punkte
- Format : CD
- Veröffentlichung : 00.12.2005
- Spielzeit : 41:22 min
- Inhalt : Limitiert auf 500 Einheiten

FIRST HUMAN FERRO – Corona Astralis (© OMS Records)
Das Projekt First Human Ferro stammt aus der Ukraine und wird von einem gewissen Oleg Kolyada verkörpert.
Jener fleißige Musiker, der unter anderem auch bei Ostarbeiter, In Meditarium und Oda Relicta agiert, gebärt dem Hörer ein überaus dichtes Werk namens “Corona Astralis”, welches zudem nach langer Pause den Nachfolger des “Motherwards”-Album darstellt.
Um sämtliche Feinheiten von “Corona Astralis” erfassen zu können, wird der Gebrauch von Ohrmuscheln empfohlen, was ich meinerseits nur bestätigen kann.
First Human Ferro in eine klassische Schublade zu stecken, bringt jedoch in diesem Fall nicht wirklich etwas. Dafür ist diese Klangwelt doch recht komplex, in welcher Death Industrial sowie harsche Electronica mit diversen Dronelandschaften verschmelzen.
Neben interessanten Krachwänden ist ebenso ein leicht spaciger Charakter zu benennen, der mal mehr und mal weniger stark zum Vorschein kommt und dem Ganzen eine Portion Schmackes verleiht.
“The Cosmogonist” ist hingegen eine dronebehaftete Vertonung, die von Beginn an am besten überzeugen kann.
Wie im Fluge vergeht die Zeit, in welcher sich das Stück langsam aber sicher im Oberstübchen ausbreitet.
Das vorhergehende “Combinatoria Of Experiences” birgt hingegen eine leichte Rhythmusgegebenheit sowie vielzählige Electronica.
Gut, eine wirkliche Neuerung wird uns mit “Corona Astralis” zwar nicht geboten, dafür aber amtliche Hausmannskost, die sich permanent irgendwo zwischen Ambient und Industrial einpegelt.
Obwohl das jetzt nur als grobe Ausrichtung dienen soll, dürfte dieses Werk gerade für diejenigen interessant sein, die sich Bad Sector auch noch eine Spur aufgewühlter vorstellen können.
Was bleibt, ist eine richtig gute Veröffentlichung aus dem Hause OMS Records, die im Laufe der Zeit immer besser zu fruchten vermag, für die Zukunft durchaus hoffen lässt und abermals aufzeigt, dass gerade im östlichen Sektor eine Vielzahl hoffnungsvoller Formationen agiert.
Freunde genannter Künstler schlagen zu.
Trackliste
01 Relics Of The Worth Departed
02 Zero Moment
03 Patria Divina
04 Combinatoria Of Experiences
05 The Cosmogonist









Autor
Nichts ist verachtenswerter als die Respektlosigkeit gegenüber jeglichen Lebens- Pelzträger gehören an den Pranger!