EX DEO – Caligvla
von blackrose
- Verlag : Napalm Records
- Bewertung : 8.5 von 10 Punkte
- Format : CD
- Veröffentlichung : 31.08.2012
- Spielzeit : 51:16 min

EX DEO – Caligvla (© Napalm Records)
Kataklysm-Vorsteher und Ex Deo-Heerführer Maurizio Iacono leitet mit “Caligvla”, dem neuen Album von Ex Deo, eine weitere Nachhilfestunde in Sachen römischer Geschichte ein, denn abermals erschafft die Band ein Konzeptalbum, das dieses Mal Kaiser Caligula im Visier hat.
Der Herrscher mit einem Faible für Todesurteile wird also in “Caligvla” besungen und so brutal seine Amtszeit gewesen sein mag, so brachial zeigt sich auch das Album der fünf Musiker.
Ausdrucksstark growlt Iacono seine Botschaften inbrünstig in die Welt, die begleitet werden von dunklen, dichten Gitarrenwänden, treibendem Schlagwerk und opulenten Orchester-Passagen.
In “Divide Et Impera”, ein von Breaks lebendes Stück Musik, sorgt zudem ein Chor für Aussagekraft und Bombast.
Insgesamt ist festzustellen, dass Ex Deo auf “Caligvla” an beeindruckenden musikalischen Inszenierungen nicht sparen. Diese machen es leicht, den Tracks zu folgen, an ihnen teilzuhaben und Bilder im Kopf entstehen zu lassen, die durch soundtrackhafte Effekte unterstützt werden.
Tempowechsel, nach vorne gespielte Tracks, sauber platzierte Gitarrensoli und gelungene Melodien beleben das Werk, dem insbesondere die kraftvolle, klare Produktion gut zu Gesicht steht.
Nach einem starken Auftakt mit dem Opener “I, Caligvla”, der Atmosphäre aufzubauen versteht, nahezu erzählerisch die Lyrics an den Hörer trägt und neugierig auf mehr macht, agiert man auch mit den folgenden Songs auf gleichbleibend hohem Niveau.
Gegen Mitte des Albums nimmt die Spannung jedoch ein wenig ab. Überraschungen erlebt man kaum mehr, vielmehr tritt eine Gewöhnung ein, die den letzten Teil des Silberlings ein wenig eintönig erscheinen lässt.
Nichtsdestotrotz handelt es sich aber auch bei den letzten Titeln um starke Songs, die gehört werden wollen und jedem Ex Deo-Fan das Herz höher schlagen lassen, bekommt man doch das serviert, was man von Ex Deo erwartet, denn eine schöne Dosis Epic Roman Metal verabreicht die Band mit dem Metal-Monstrum “Caligvla” ihren Hörern allemal, was schließlich mit sehr guten 8,5 Punkte belohnt wird.
Ex Deo – “Caligvla” (Trailer)

(© Ex Deo)
Trackliste
01 I, Caligvla
02 The Tiberius Cliff (Exile To Capri)
03 Per Oculus Aquila
04 Divide Et Impera
05 Pollice Verso (Damnatio Ad Bestia)
06 Burned To Serve As Nocturnal Light (Bonustrack)
07 Teutoburg (Ambush Of Varus)
08 Along The Appian Way
09 Once Were Romans
10 Evocatio The Temple Of Castor & Pollux










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