DECREPITAPH – Forgotten Scriptures – The Collection
von blizzard
- Verlag : Selfmadegod Records
- Bewertung : 8 von 10 Punkte
- Format : CD
- Veröffentlichung : 10.09.2012
- Spielzeit : 54:34 min

DECREPITAPH – Forgotten Scriptures – The Collection (© Selfmadegod Records)
Autsch, jetzt gibt es amtlich was auf die Glocke!
Brutalos sollte der Name Decrepitaph durchaus ein Begriff sein, kann die Band doch auf Zusammenarbeiten mit Sickos Anatomia (abartiger Death Metal aus Japan!) oder Offal zurückblicken.
Mit “Forgotten Scriptures” gibt es nun eine Art Werkschau dieser Böllertruppe zu begutachten.
Mit dem Opener “Vengeance Of The Abyss” rotzt man uns sodann einen bislang unveröffentlichten Schädelspalter um die Ohren, gefolgt von Stücken, die auf diversem Vinyl erschienen sind, der “Resurrected And Rotting”-EP sowie einem Livetrack.
Klingt doch verdammt verlockend für jeden Freak da draußen …
Und alle Achtung, der Wutbrocken, den uns die Burschen hier um die Ohren schlagen, ist keinesfalls von schlechten Eltern und gerade der Fraktion des untrendigen Todesbleis bedenkenlos ans Herz zu legen.
Gekleidet in einer leicht untergrundigen Produktion scherbelt man sich durch das teils doch recht zähe Monstrum, welches stilistisch irgendwo im Fahrwasser von Mangled Torsos, Asphyx und Rottrevore anzusiedeln ist.
Erdige Gitarrenwände, gelegentlicher Groove und eine feine gutturale Aussprache sind die Zutaten, die sich hinter der leckeren Optik verstecken.
Aber natürlich kommen auch kernige Passagen zum Vorschein, wobei gerade in diesen trockenen Knüppelmomenten ein ungemeiner Reiz liegt.
Trotzdem hätten es gerne noch ein paar schmackhafte Intros sein können und ich könnte mir sogar vorstellen, dass Tastenklänge noch aufwertender wären. Dies soll nun aber keine Kritik sein, sondern ein kleiner Tipp meinerseits für die Zukunft, denn “Forgotten Scriptures” ist fraglos ein starker Bastard, vor allem wenn es richtig rumpelt. Zwar dauert es manchmal etwas, bis der Hammer ordentlich kreist, aber Stücke wie “Obsessed By Oblivion” sind dies auch wert.
Wer also ein deftiges Death Metal Gewitter mit kerniger Produktion sucht, der sollte seine zittrigen Griffel unbedingt nach diesem Silberling ausstrecken.

(© Decrepitaph)
Trackliste
01 Vengeance Of The Abyss
02 Rot In The Grave
03 Paradise In Decomposion
04 Obsessed By Oblivion
05 Throne Of The Diabolical Ones
06 Forever Christ Forsaken
07 Resurrected...(Intro)
08 Apocalyptic Pandemonium
09 The Undead Shrines
10 ...Rotting (Outro)
11 Horrid Visions Of Mutilation
12 Summoned For Sacrifice
13 Unholy Crucifirion





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