CINEMASCAPE – Night Vision
von blackrose
- Verlag : conzoom Records
- Bewertung : 5 von 10 Punkte
- Format : EP
- Veröffentlichung : 01.06.2012
- Spielzeit : 34:35 min
- Inhalt : nur als digitale Veröffentlichung erhältlich

CINEMASCAPE – Night Vision (© conzoom Records)
Mit “Night Vision” legen die Schweden Cinemascape nach ihrem Debütalbum “The Falling Impossible” eine weitere Veröffentlichung vor.
Ob es sich dabei nun um eine EP oder eine herkömmliche Single handelt, darüber lässt sich nicht nur streiten, beide Bezeichnungen finden sich auch im Internet.
Fakt ist aber, dass sich auf dem digital erhältlichen Output sieben Versionen des Songs “Night Vision” befinden, die in ihrer jeweiligen musikalischen Interpretation unterschiedlich und somit abwechslungsreich ausgefallen sind.
Den Beginn macht zunächst die “Album Version” und wer das Debüt “The Falling Impossible” bereits kennt, der weiß, was damit auf einen zukommt:
Anfangs zu vernehmende Streicher begleiten die gesamte und gleichzeitig kompakte Spielzeit des Titels, der trotz androgyn anmutendem Gesang durchaus radiotauglich daherkommt.
Der eingängige Refrain und die permanent überzeugende Melodie des Songs sind wohl die Kriterien, die zur Entscheidung beigetragen haben, “Night Vision” als Single auszukoppeln und gleichzeitig ein Musikvideo dazu zu produzieren.
Insgesamt dürfte man damit eine breite Hörerschaft ansprechen, was man von den folgenden Remixversionen jedoch nicht behaupten kann.
Sicher, die Soundqualität betreffend können Cinemascape auch hier punkten, doch stellen die unterschiedlichen Fassungen des Titels “Night Vision” eher nette Extras für eingefleischte Fans der Band als bereichernde must-have-Musikergüsse dar.
Mal dominieren dabei treibende, tanzbare Electrobeats, mal schraubt man das Tempo runter.
Der “Synthesizer Fox Mix by Channel East” verzichtet beispielsweise auf die im Original zu Beginn anzutreffenden Streicher und leitet den Track mit wabernden, dunklen Synthies ein.
Im weiteren Verlauf nimmt man an Tempo zu und präsentiert “Night Vision” mit 80er-Charme für die Tanzflächen.
In “Skin To Skin Mix by Cinemascape” reduziert man die Instrumentierung, während gesanglich der Monophonie gehuldigt wird.
Tragend, mit einigen akustischen spacigen Special Effects und fast ohne Gesang schließt sich der “Paradoxal Remix” von “Night Vision” an.
Für all jene, die alles von Cinemascape sammeln – übrigens durchaus möglich, könnten sie doch als Nachfolger der ehemaligen Teenie-Idole Cinema Bizarre gelten, ist die EP “Night Vision”, die für mich trotz diesbezüglicher Nachfrage dennoch eher eine Single darstellt, vermutlich eine unumgängliche Anschaffung.
Alle anderen sind mit dem Album “The Falling Impossible” besser und vor allem ausreichend bedient. Dieses ist dafür aber umso unumstrittener zu empfehlen.
Aufgrund der fehlenden Kaufargumente und des wenig vorhandenen Mehrwerts bleibt es lediglich bei einer Wertung von 5 Punkten und dem Verweis auf das vollwertige Album.
Cinemascape – “Night Vision”

(© Cinemascape)
Trackliste
01 Night Vision (Album Version)
02 Night Vision (Synthesizer Fox Mix by Channel East)
03 Night Vision (Skin To Skin Mix by Cinemascape)
04 Night Vision (Paradoxal Remix)
05 Night Vision (Extended Version by Cinemascape)
06 Night Vision ([L]aux Remix)
07 Night Vision (Carved Souls Infrared Mix)










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